Baubereich
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Digitalisierung Kulmbach - Teil 4Erstellungsdatum: 14.09.2007 16:04Da wir momentan voll am Verkabeln sind bleibt wenig Zeit für Berichte. Doch ein paar Dinge gibt es zu erzählen.
Mittlerweile haben wir eine Möglichkeit gefunden die Servos für die Weichenantriebe Unterflur anzubringen.
Standardmäßig ist es von Vorteil den Servo folgendermaßen einzubauen:
Quelle: Claus Ilchmann
Bei der Kulmbach Anlage wurde Aufgrund diverser Höhenunterschiede eine 20 mm dicke Styrodurplatte auf das 10 mm Anlagenbrett geklebt.
Damit das Schotterbett noch herausgearbeitet werden kann, wurde unter dem Gleis eine 3 mm Korkschicht eingearbeitet.
Wenn man den Servo also nach dem obigen Schema einbaut, dann würde dies so aussehen:
Somit würde der Stelldraht wesentlich länger werden und damit auch der Hebelweg des Servos.
D.h. wenn sich der Servoantrieb unter der Anlage minimal bewegt würde die Weichenzunge einen riesigen Weg absolvieren.
Es wäre unmöglich den Servo so genau einzubauen und einzustellen, dass es zu einem befriedigenden Ergebnis kommt.
Folgende Möglichkeit setzen wir bei der Kulmbach Modulanlage ein:
Hier spielt der Hebelarm des Servos kaum eine Rolle. Allerdings muss der Federstahldraht, der in unserem Fall einen Durchmesser von 0,8 mm hat, in einer Halterung geführt werden. Dazu verwenden wir eine Linsenkopf-Messingschraube, die von unten in das Anlagenbrett geschraubt wird.
Der Schraubenschlitz der Messingschraube dient als Führung für den Federstahldraht. Um die Stelldrahtführung passgenau zu machen, sollte die Wölbung des Linsenkopfes abgeflacht werden. Damit der Federstahldraht nicht mehr aus dem Schlitz heraus fällt, wird auf dem Schraubenkopf eine Drahtbrücke gelötet.
Um es sich leichter vorstellen zu können hier mal zwei Fotos:
Des Weiteren haben wir angefangen ein paar Viessmann Formsignale und dessen Beleuchtungen anzuschließen.
Geplant waren zwei getrennte Wechselstromversorgungen der Anlage. Eine für die Besetztmelder sowie Kehrschleifenmodule und die Andere für Weichen- bzw. Signaldecoder.
Die Beleuchtung wurde zunächst an die Wechselstromversorgung der Weichendecoder angeschlossen. Doch stellte sich heraus, dass beim Umschalten einer Weiche bzw. eines Signals die komplette Beleuchtung leicht flackert.
Im Automatikbetrieb würden alle paar Sekunden Bauelement schalten und die Lichter würden ständig flackern.
Darum werden wir noch zwei Kabel für die Beleuchtungen durch die Anlage ziehen, die dann mit einem separaten Transformator gespeist werden.
So aber nun mal weiter Verkabeln 
Weitere Teile werden folgen... |
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